Nach drei Wochen, in denen ich wieder mal nicht viel herumgereist bin, geht es also am Montag weiter nach Cuba.
Das Spanisch hat mir neue Möglichkeiten aufgezeigt. Wer schon mal mit einem "ich komme vielleicht" von mir beglückt wurde, kann aufatmen. Ab jetzt sage ich nämlich entweder "tal vez vengo" (Indikativ) und dann besteht tatsächlich eine reale Chance, dass ich auftauche, oder dann sage ich "tal vez venga" (subjuntivo) und das wäre dann die bekannte "sie kommt zu 99.9% nicht". Ach, Sprachen, wie konnte ich (bzw. meine Freunde) bis jetzt ohne diese Feinheit überleben?
Nach zwei Wochen mit schönem Wetter und wenig Bewegung in Bocas habe ich noch Boquete besucht und mich sofort verliebt. Endlich frische Luft, Berge, die Möglichkeit zu Fuss irgendwo hin zu wandern. Habe es leider verpasst, den volcán Barú (der höchste Berg Panamás) zu ersteigen, das Wetter war gegen mich.
So bin ich dann weiter nach Ciudad de Panamá. Und freue mich erstaunlicherweise darüber, wieder mal in einer richtigen, grossen Stadt zu sein. Gefällt mir super. Klar, die altbekannten, bunt bemalten amerikanischen Schulbusse, freundliche Leute (heute hat mich einer wiedererkannt; wir sind offenbar mit dem selben Bus gefahren), Hochhäuser, Ruinen neben schön restaurierten Häusern und leckere Glacés, habe schon lange nicht mehr so grosse Portionen bekommen...
Habe viel erlebt, bin endlich wieder mal Zug gefahren; dem Panamákanal entlang, auf dem Weg dorthin hat mein Taxi fast eine Flitzerin überfahren, die Schleusen in Gatún waren beeindruckend, riesige Schiffe, die bis zu einer halben Million Dollar zahlen um statt 25 Tagen um den ganzen Kontinent, 8 bis 10 Stunden durch Panama zu tuckern. Auf dem Rückweg im Bus einen christlichen Liebesfilm gesehen, was es nicht alles gibt...
Jetzt sitze ich im Flughafen in San José und warte auf meinen Flug nach Havanna, Cuba. Bin gespannt auf dieses Land und welche Prophezeiungen sich bewahrheiten werden. Gewöhne mich langsam ans Fliegen, Flughäfen finde ich allerdings immer noch deprimierend.
Samstag, 16. Januar 2010
Dienstag, 5. Januar 2010
Meine Vorsätze für 2010
Der erste ist naürlich "nicht mehr so viel prokrastinieren und meine Sachen immer rechtzeitig fertig haben", aber für den habe ich nicht so viel Hoffnung...
Meine Vorsätze für das neue Jahr, einige sind so gut, dass ich sie zum wiederholten Mal fasse. Ich habe natürlich einige wichtige vergessen, für weitere Vorschläge bin ich daher immer dankbar!
1. Mehr tanzen. Weil es glücklich macht.
2. Mehr kochen. Auch Fisch. Und nette Leute einladen.
3. Eine Band gründen und ABBA, Jaccques Brel, Britney und 80er Jahre Hits covern.
4. Musikunterricht nehmen.
5. Mehr höchste Berge besteigen. Zum Beispiel den im Kanton Thurgau (knapp
1000m)
6. Sowieso: mehr wandern.
7. Endlich einmal fasten.
8. Lange Haare haben.
9. Öfter Mal die Schminke und Acessoires farblich mit den Kleidern abstimmen. Vor allem in Türkis.
10. Mehr spielen.
11. Mehr küssen.
12. Einen Job suchen und finden.
13. Besser Spanisch sprechen.
14. Und wenn es so weit ist: Mindestens einen Blogeintrag in Spanisch verfassen.
15. Einem Buchclub beitreten.
16. Mehr "kokainfarben" statt "weiss" sagen.
Das wärs, der letzte ist nicht von mir, ich gebs zu...
Wer immer noch keinen Vorsatz hat, dem habe ich sonst einen Vorschlag: Nach Costa Rica fliegen, dort speziell nach Cahuita fahren und in Cahuita im Cha-Cha-Cha den Pescado del Día essen. Weil er eine Offenbarung ist. Und weil man sich dort sehr wohl fühlt. Und weil die Musik angenehm ist (tatsächlich oft Cha-Cha-Cha). Und weil das Servierpersonal hinreissend ist. Wenn man schon da ist, kann man als Dessert die "banana flambé bestellen. Mehr kann ich nicht empfehlen, denn genau das habe ich 3 Mal gegessen. Aber auch der Rest soll gut sein, ich bin nicht die Einzige, die wiedergekommen ist.
Meine Vorsätze für das neue Jahr, einige sind so gut, dass ich sie zum wiederholten Mal fasse. Ich habe natürlich einige wichtige vergessen, für weitere Vorschläge bin ich daher immer dankbar!
1. Mehr tanzen. Weil es glücklich macht.
2. Mehr kochen. Auch Fisch. Und nette Leute einladen.
3. Eine Band gründen und ABBA, Jaccques Brel, Britney und 80er Jahre Hits covern.
4. Musikunterricht nehmen.
5. Mehr höchste Berge besteigen. Zum Beispiel den im Kanton Thurgau (knapp
1000m)
6. Sowieso: mehr wandern.
7. Endlich einmal fasten.
8. Lange Haare haben.
9. Öfter Mal die Schminke und Acessoires farblich mit den Kleidern abstimmen. Vor allem in Türkis.
10. Mehr spielen.
11. Mehr küssen.
12. Einen Job suchen und finden.
13. Besser Spanisch sprechen.
14. Und wenn es so weit ist: Mindestens einen Blogeintrag in Spanisch verfassen.
15. Einem Buchclub beitreten.
16. Mehr "kokainfarben" statt "weiss" sagen.
Das wärs, der letzte ist nicht von mir, ich gebs zu...
Wer immer noch keinen Vorsatz hat, dem habe ich sonst einen Vorschlag: Nach Costa Rica fliegen, dort speziell nach Cahuita fahren und in Cahuita im Cha-Cha-Cha den Pescado del Día essen. Weil er eine Offenbarung ist. Und weil man sich dort sehr wohl fühlt. Und weil die Musik angenehm ist (tatsächlich oft Cha-Cha-Cha). Und weil das Servierpersonal hinreissend ist. Wenn man schon da ist, kann man als Dessert die "banana flambé bestellen. Mehr kann ich nicht empfehlen, denn genau das habe ich 3 Mal gegessen. Aber auch der Rest soll gut sein, ich bin nicht die Einzige, die wiedergekommen ist.
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