Bin jetzt seit 10 Tagen in Costa Rica und ich muss sagen, ist ein bisschen anders als in meinen geliebten USA. Erstens haben wir kein Auto mehr und sind auf Busse angewiesen. Die fahren aber nur ganz selten, man weiss nie genau wann und auch das wo ist nicht ganz einfach herauszufinden. Vom wohin gar nicht zu sprechen. Dh. viele Orte sind gar nicht erreichbar mit dem Bus und die Platzverhaeltnisse in den Bussen sind auch nicht gerade ideal fuer meine langen Beine. Trotzdem bin ich froh, nicht mit dem Auto unterwegs zu sein; die Strassen sind naemlich teilweise in einem katastrophalen Zustand... Was solls, unser Reisetempo wurde gebremst, wir bleiben hier laenger am selben Ort und geniessen diesen Slowdown bei feucht-warmem Wetter. Ist hier naemlich (noch) Winter, dh. nur 25 - 30 Grad und halt Regenzeit, dh. es regnet eigentlich jeden Tag irgendmal.
Wir sind ja nun in Guanacaste angelangt, wo wir in verschiedenen Nationalparks als Volontarias arbeiten. Momentan sind wir in einer Wiederaufforstungsstation, wir helfen beim Jaeten und Wurzeln schneiden, beim Putzen und beim Instandhalten der Wanderwege.
Sie wollen hier naemlich auch mehr Tourismus. Ist verstaendlich, ist naemlich recht huebsch hier, dry forest (soll im Sommer trocken sein hier, schwer vorstellbar..), dh interessante Vegetation und es hat viele Tiere; Spinnen, Skorpione, Schlangen, Froesche, Leguane, Marder, Affen, Schmetterlinge (grosse) und ist nicht weit weg von einem sehr touristischen Strand. Und die Infrastruktur ist hier auch vorhanden, bis auf die "Strasse", die hierher fuehrt.
Naechste Woche gehts dann in den naechsten Park, wohin wissen wir noch nicht, vamos a ver...
Was das Essen anbelangt: weg von Steak und Camping Kueche hin zu Arroz y frijoles zum Zmorge, Arroz y frijoles zum Zmittag und-wen erstaunts- Arroz y frijoles zum Znacht. Das essen die Ticos tatsaechlich. Meistens gibt es noch eine Variable, das waere dann die dritte Zutat: Wuerstchen, Chayote, Zucchetti, oder Fleisch, je nachdem. Ist mir erstaunlicherweise noch nicht verleidet, aber reden wir in 2 Wochen wieder darueber.
ok... also die Skorpione, Spinnen und Schlangen stellen das touristische Kapital der Gegend dar? Da darf man auf die Erfolgsbilanz gespannt sein :o)
AntwortenLöschenarroz y frijoles con chayote es muy bien, werde das auch kochen y salsa verde y merguèze.
AntwortenLöschenso eine baumstammtragende tochterfoto besitze ich auch, vielleicht etliche dutzend jahre in der vergangenheit geknipst.