Alte Autos, entweder aus den 50er Jahren, also noch vor der Revolution oder dann Russen aus den 80er Jahren, vor der Wende,
alte Pferdekutschen als Taxis, auf den (alten, chinesischen) Fahrrädern sitzen meist mindestens 2 Personen (der Beifahrer auf der Stange, vorne), freundliche fröhliche und attraktive Menschen, organisiertes Autostoppen als öffentlicher Verkehr, tolle Tauchgänge, wunderschöne Landschaften, viel Eis für sehr wenig Geld im Coppelia (man muss einfach anstehen und dann gibt es halt die Sorte(n), die es gibt, manchmal nur Platano, manchmal aber sogar 2 oder 3 Sorten, aus denen man auswählen kann),
sowieso ist ein oft gehörter Satz "no hay" (gibt es nicht), und Salsa tanzen bis mir trümlig wird... Dazu viel Rum (nicht für mich) und Zigarren (auch nicht für mich) und riesige Mengen gutes Essen in den Casas Particulares (so eine Art B&B).
Statt Werbung gibt es sozialistische Propaganda
und der Commandante Che ist mir schon nach 2 Wochen verleidet; wo es Postkarten gibt, ist die Häfte der Karten schwarzweiss mit einem Bild von diesem cubanischen (argentinischen) Helden. Und auch sonst ist der Herr omnipräsent...
Das alles und noch viel mehr habe ich in diesen 3 Wochen mit meinen Eltern erlebt, genossen und mich an der kubanischen Lebensart gefreut. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass die Cubaner offiziell ca 20SFr pro Monat verdienen und es für sie quasi unmöglich ist, zu reisen... Da fühle ich mich schon manchmal nicht nur wohl in meiner Haut.
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