Freitag, 23. April 2010

Mi último Blog

Mañana ya vuelvo a Zúrich, si la ceniza lo quiere… Entonces tengo que escribir un Blog en español. Como hablar es más difícil que entender y escribir más difícil que hablar, va a ser corto. Además estoy harta de escribir.

Hace una semana que estamos de nuevo en Chile. En el norte. El desierto. No llueve nunca. Y es muy poco poblado. Eso hace de esta región un paraíso para Astrónomos. Y fanáticos de locomotoras viejas.

Por turno:

A San Pedro de Atacama fuimos a un tour de noche para conocer el cielo de la hemisfera sur. Todavía no sé si me gusta más el cielo sur o es cielo norte. Orión se ve siempre, pero la cruz del sur no, el escorpio tampoco (fácil a reconocer) y otros más…
En el deserto hace frio en la noche, mucho frio. Ya esta otoño. Y nuestra mesera dijo, que en inverno hace hasta 10 grados bajo cero en la noche. Brr…

El tour es muy interesante y muy divertido, el jefe es francés, la mayoría de la gente también y vemos a Marso y Saturno (wow!).

El día siguiente vamos al Salar, se puede bañar y tomar fotos estúpidas…


A Antofagasta alquilemos un Chevrolet 4x4 (el nuevo coche de mis sueños). Se llama Ken.


En dos días recorrimos unas ciudades espiritus (LEO kennt Geisterstadt nicht...) y una vieja estación de ferrocarril con muchas locomotoras viejas en bien estado por no estar cuidado... ¿Ya dije que estaba muy seco? Como es en el desierto, no se oxidan… Desgraciadamente no tenemos mucho tiempo, ya que se pone es sol.


En este momento estoy en la terminal de autobús en La Serena. Esperamos el bus para Santiago y el internet no sirve… Tengo que esperar para subir este Blog y para saber cómo va Europa y la ceniza y si realmente voy a poder regresar en Suiza el viernes o si voy a prolongar mis vacaciones. Tengo ganas de ver a mi familia, a mis amigas y amigos y a mi casa, mi cama, mi cocina. Después de 7 meses hay algunas cosas que me faltan.

Sonntag, 7. März 2010

Chile

Da ich unbedingt Richtung Süden, nach Patagonien will, mir empfohlen wird, spätestens Ende Februar dort wieder zu verschwinden, da es dann kalt werden kann und ich Angst vor dem Erfrieren habe, bleibe ich nur kurz in Santiago de Chile und starte ein gedrängtes Programm, das mich in 7 Tagen nach Puerto Varas, bzw. Puerto Montt bringt, dem Hafen, von dem die Navimagfähre nach Puerto Natales losfährt.

Auf der Fähre will ich meine restlichen Ferien planen, doch weit gefehlt. All die netten Leute dieh ich an Bord treffe, die grandiosen Landschaften an denen wir vorbeischippern



und das sensationelle Rahmenprogramm (mem: mehr BINGO-Veranstaltungen besuchen) lassen keinen Raum für viel Planung...

Einen Höhepunkt der Reise, den Gletscher Pio XI sehen wir dann doch, aber es war knapp! Die 6 Stunden Verspätung, die wir beim Losfahren hatten, mussten zuerst aufgeholt werden. Der Pio XI ist übrigens der 3. grösste Gletscher der Welt und neben dem Perito Moreno der Einzige der momentan wächst. Den Schweizer Gletschern weitersagen...


Nach 4 Tagen kommen wir in Puerto Natales an. Und auf gehts zum Highlight einer jeder Patagonienreise: Dem Torres del Paine Nationalpark und dem "W". Mit gemietetem Equipment geht es los, eine 4-tägige Wanderung vor atemberaubend schöner Kulisse.

Das Wetter ist erfreulich gut, wir haben eigentlich keinen Regen, meine Erfrierungsangst war unbegründet, nur der Wind ist manchmal eine Herausforderung. Am letzten Tag stehe ich früh auf. Wer den Sonnenuntergang erleben will, muss um 4:30 los. Ich frage mich, ob es sich lohnt, aus dem warmen Schlafsack zu kriechen; die Antwort ist aber natürlich JA! Der harte Boden macht mir diese Entscheidung aber auch einfacher; so wohlig ist es in meinem Zelt nälich nicht...
Nach 2 Stunden wandern werden wir nur teilweise belohnt, der Sonnenaufgang versteckt sich hinter Wolken, wir müssen uns mit dem "langsam heller werden" begnügen.
Vor imposanter Kulisse (die Torres del Paine) geniesse ich mein bestes instant oatmeal ever. Merci Helene!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Cuba ist anders...



Alte Autos, entweder aus den 50er Jahren, also noch vor der Revolution oder dann Russen aus den 80er Jahren, vor der Wende,



alte Pferdekutschen als Taxis, auf den (alten, chinesischen) Fahrrädern sitzen meist mindestens 2 Personen (der Beifahrer auf der Stange, vorne), freundliche fröhliche und attraktive Menschen, organisiertes Autostoppen als öffentlicher Verkehr, tolle Tauchgänge, wunderschöne Landschaften, viel Eis für sehr wenig Geld im Coppelia (man muss einfach anstehen und dann gibt es halt die Sorte(n), die es gibt, manchmal nur Platano, manchmal aber sogar 2 oder 3 Sorten, aus denen man auswählen kann),


sowieso ist ein oft gehörter Satz "no hay" (gibt es nicht), und Salsa tanzen bis mir trümlig wird... Dazu viel Rum (nicht für mich) und Zigarren (auch nicht für mich) und riesige Mengen gutes Essen in den Casas Particulares (so eine Art B&B).

Statt Werbung gibt es sozialistische Propaganda


und der Commandante Che ist mir schon nach 2 Wochen verleidet; wo es Postkarten gibt, ist die Häfte der Karten schwarzweiss mit einem Bild von diesem cubanischen (argentinischen) Helden. Und auch sonst ist der Herr omnipräsent...


Das alles und noch viel mehr habe ich in diesen 3 Wochen mit meinen Eltern erlebt, genossen und mich an der kubanischen Lebensart gefreut. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass die Cubaner offiziell ca 20SFr pro Monat verdienen und es für sie quasi unmöglich ist, zu reisen... Da fühle ich mich schon manchmal nicht nur wohl in meiner Haut.

Samstag, 16. Januar 2010

Panamá

Nach drei Wochen, in denen ich wieder mal nicht viel herumgereist bin, geht es also am Montag weiter nach Cuba.

Das Spanisch hat mir neue Möglichkeiten aufgezeigt. Wer schon mal mit einem "ich komme vielleicht" von mir beglückt wurde, kann aufatmen. Ab jetzt sage ich nämlich entweder "tal vez vengo" (Indikativ) und dann besteht tatsächlich eine reale Chance, dass ich auftauche, oder dann sage ich "tal vez venga" (subjuntivo) und das wäre dann die bekannte "sie kommt zu 99.9% nicht". Ach, Sprachen, wie konnte ich (bzw. meine Freunde) bis jetzt ohne diese Feinheit überleben?

Nach zwei Wochen mit schönem Wetter und wenig Bewegung in Bocas habe ich noch Boquete besucht und mich sofort verliebt. Endlich frische Luft, Berge, die Möglichkeit zu Fuss irgendwo hin zu wandern. Habe es leider verpasst, den volcán Barú (der höchste Berg Panamás) zu ersteigen, das Wetter war gegen mich.

So bin ich dann weiter nach Ciudad de Panamá. Und freue mich erstaunlicherweise darüber, wieder mal in einer richtigen, grossen Stadt zu sein. Gefällt mir super. Klar, die altbekannten, bunt bemalten amerikanischen Schulbusse, freundliche Leute (heute hat mich einer wiedererkannt; wir sind offenbar mit dem selben Bus gefahren), Hochhäuser, Ruinen neben schön restaurierten Häusern und leckere Glacés, habe schon lange nicht mehr so grosse Portionen bekommen...

Habe viel erlebt, bin endlich wieder mal Zug gefahren; dem Panamákanal entlang, auf dem Weg dorthin hat mein Taxi fast eine Flitzerin überfahren, die Schleusen in Gatún waren beeindruckend, riesige Schiffe, die bis zu einer halben Million Dollar zahlen um statt 25 Tagen um den ganzen Kontinent, 8 bis 10 Stunden durch Panama zu tuckern. Auf dem Rückweg im Bus einen christlichen Liebesfilm gesehen, was es nicht alles gibt...


Jetzt sitze ich im Flughafen in San José und warte auf meinen Flug nach Havanna, Cuba. Bin gespannt auf dieses Land und welche Prophezeiungen sich bewahrheiten werden. Gewöhne mich langsam ans Fliegen, Flughäfen finde ich allerdings immer noch deprimierend.

Dienstag, 5. Januar 2010

Meine Vorsätze für 2010

Der erste ist naürlich "nicht mehr so viel prokrastinieren und meine Sachen immer rechtzeitig fertig haben", aber für den habe ich nicht so viel Hoffnung...

Meine Vorsätze für das neue Jahr, einige sind so gut, dass ich sie zum wiederholten Mal fasse. Ich habe natürlich einige wichtige vergessen, für weitere Vorschläge bin ich daher immer dankbar!

1. Mehr tanzen. Weil es glücklich macht.

2. Mehr kochen. Auch Fisch. Und nette Leute einladen.

3. Eine Band gründen und ABBA, Jaccques Brel, Britney und 80er Jahre Hits covern.

4. Musikunterricht nehmen.

5. Mehr höchste Berge besteigen. Zum Beispiel den im Kanton Thurgau (knapp
1000m)

6. Sowieso: mehr wandern.

7. Endlich einmal fasten.

8. Lange Haare haben.

9. Öfter Mal die Schminke und Acessoires farblich mit den Kleidern abstimmen. Vor allem in Türkis.

10. Mehr spielen.

11. Mehr küssen.

12. Einen Job suchen und finden.

13. Besser Spanisch sprechen.

14. Und wenn es so weit ist: Mindestens einen Blogeintrag in Spanisch verfassen.

15. Einem Buchclub beitreten.

16. Mehr "kokainfarben" statt "weiss" sagen.


Das wärs, der letzte ist nicht von mir, ich gebs zu...

Wer immer noch keinen Vorsatz hat, dem habe ich sonst einen Vorschlag: Nach Costa Rica fliegen, dort speziell nach Cahuita fahren und in Cahuita im Cha-Cha-Cha den Pescado del Día essen. Weil er eine Offenbarung ist. Und weil man sich dort sehr wohl fühlt. Und weil die Musik angenehm ist (tatsächlich oft Cha-Cha-Cha). Und weil das Servierpersonal hinreissend ist. Wenn man schon da ist, kann man als Dessert die "banana flambé bestellen. Mehr kann ich nicht empfehlen, denn genau das habe ich 3 Mal gegessen. Aber auch der Rest soll gut sein, ich bin nicht die Einzige, die wiedergekommen ist.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Os deseo...


Feliz Navivad, prospero año y Felizidad!

Mein Vor-Weihnachtsessen, Pescado del Día. Habe erst im Nachhinein erfahren, dass es Haifisch war, obschon ich Tiburón eigentlich verstehe... War aber muy rico, wie immer in meinem Lieblingsresti in Costa Rica.
Beim Schnorcheln am nächsten Tag habe ich übrigens einen Verwandten meines Znachts gesehen, war awesome.


Und das bin ich, glücklich in meiner Hängematte nach meinem leckeren Znacht.

Hier kommt irgendwie nicht richtige Weihnachtsstimmung auf, obschon sich die Ticos recht Mühe geben, ihre Häuser schmücken und die Radios pausenlos stimmungsvolle Lieder spielen... Dieses Video gibt diese Stimmung recht gut wieder. Einfach nich allzu lange zuhören, es ist ein Ohrwurm, den ihr sonst nicht so schnell wieder loswerdet!

Feliz Navidad


Und eben, mir fehlen das kalt-nass-graue Wetter, der Schnee, die Kerzen, die Weihnachtsgüetzi und natürlich die Familie, ohne die Weihnachten einfach nicht Weihnachten ist.

Samstag, 5. Dezember 2009

Sophie lernt Html



Nachdem ich an Ostern den höchsten Berg des Kantons Zürich (Schnebelhorn, ca 1300müM) und im August den fast höchsten Berg der Maramures (Rumänien, Toroiago, ca. 1900müM, danke Stefan fürs Gepäck tragen!) erklommen habe, habe ich mir gesagt, "jamais deux sans trois" und habe entschlossen, auch den höchsten Berg von Costa Rica (Cerro Chirripó 3820müM) zu bezwingen.

Angefangen hat es damit, dass ich vor 3 Wochen in einem Nationalpark in Guanacaste zwei nette Biologinnen kennengelernt habe und ich mich netterweise ihrer Expedition anschliessen durfte (thank you so much Valerie and Sarah, it was really great!).

Nachdem Eva am 27.11 (nach einigen netten Unterhaltungen mit der US Botschaft) nach Hause geflogen ist, fuhr ich also alleine (ging muy bien) nach San Isidro und von dort weiter nach San Gerardo de Rivas, ein kleines, wunderschönes Kaff am Fuss des Chirripó. Der erste Test war schon der Weg zum Hostel (super: Casa Mariposa): Nach der Endstation des Buses, der immerhin 2 mal täglich fährt, geht es 1.5km steil hoch, ca 300 Höhenmeter. Mit meinem ganzen Gepäck. Also viel. Und schwer. Und heiss. "Oben" angekommen war ich aber trotzdem begeistert. Vom Hostel, der Umgebung, der Aussicht und den Schokomuffins, die die Besitzerin gebacken hatte.

Dann ging es ans Packen. Es gibt ca. 5km vor dem Gipfel ein relativ gut ausgerüstetes Refugio, mit Küche, Betten, Strom, sogar Internet; Schlafsack, Essen und Gaskocher muss man aber selber mitbringen. Da es auch ziemlich kalt werden kann, ging also das Hin-und-Her los, einerseits so wenig wie möglich, andererseits wollte ich weder erfrieren, noch verhungern... Habe schlussendlich viel zu viel Essen mitgenommen und etwas zu viel Kleider und trotzdem gefroren.

Am 2.12. gings um 6 Uhr früh los. Bei jedem km steht ein Schild, die meisten auch mit der Höhenangabe. Jeder km hat auch sein eigenes Thema km 1 el thermometro, weil es so steil hochgeht, km 14 los arrependidos, weil man es spätestens hier bereut, diese Wanderung zu machen. Dazwischen gibt es viele, liebevoll gestaltete und passende Holzschilder.
Mit jedem Schritt wird die Luft dünner, das Herz beklagt sich spätestens ab Höhe 3000m darüber, dass ich zu schnell unterwegs bin und so muss ich leider Corinnes guten Ratschlag ignorieren, nie anzuhalten. Langsamer ist nämlich nur still stehen... Nach 9.5 Stunden haben wir die knapp 15km geschafft, macht einen sagenhaften Schnitt von ca 1.5km/h. Soll langsam sein für Nicht-Ticos, sagt uns Freddy, der Hüttenwart, der auch meint, wir hätten zu viel Gepäck dabei. Meine Schultern sind einverstanden mit Letzterem und schmerzen.

Am Tag 2 stehen wir um 2:30 auf und marschieren um 3 los. Um 5:22 geht nämlich die Sonne auf. Es ist fast Vollmond, ich sehe den Orion und den grossen Wagen, der aber irgendwie etwas schräg am Himmel steht. Die Wanderung ist streng (5km, 500Höhenmeter) aber wunderschön. Kurz bevor wir den Gipfel erreiche ziehen Nebelschwaden auf. Oben angelangt sehen wir dann nichts. Weder Sonnenaufgang noch Aussicht, noch Pazifik, noch Karibik. Dafür windet es und ist gefühlte -10°. Wir harren aus und werden belohnt, der Nebel verzieht sich ein bisschen und obschon es nicht fuer die Meere reicht, haben wir gegen 6 Uhr dann doch noch eine schöne Aussicht.
Dem nicht genug, etnschliesse ich mich, noch einen zweiten Gipfel
anzuhängen, ist ja erst 8 Uhr morgens. Ich bereue natürlich schon beim Aufstieg

und der Abstieg macht es nicht besser, die Knie halten sich aber erstaunlicherweise ganz wacker und sogar der Nieselregen lohnt sich, sehe ich doch einen Regenbogen von oben!

Tag 3 dann der Abstieg, wir marschieren um 8 los und kommen um halb 3 beim Hotel an, die Knie bedanken sich für das langsame Tempo und den Muskelkater habe ich mir total verdient. Sollte man definitiv öfter machen! Mein Highlight in Costa Rica, bis jetzt, da kann sogar der Koch in Cahuita nicht mithalten.

Heute ist Therese aus der Schweiz angekommen, mit ihr plane ich jetzt eine Weile in Südnicaragua und dann in Süd Costa Rica zu reisen. Wenn sie dann vor Weihnachten wieder in die Schweiz fliegt, ziehe ich weiter nach Panama, Karibik, hoffentlich inklusive einer Sprachschule (mem: buchen) und dann für 3 Wochen nach Kuba.